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Wenn die Heimat stirbt

Zu diesem Buch
Kapitelauszüge
die Autorin

“Wenn die Heimat stirbt”, Petra Rebecca Trott

Ein kinderloses, akademisches Ehepaar mittleren Alters, in vielerlei Hinsicht sozial und engagiert, erklärt sich bereit, 1992 zwei schwer kriegsverletzte, analphabetische, circa zehnjährige Jungen aus Afghanistan für ein paar Monate bei sich aufzunehmen. Nachdem die Kinder von einer anerkannten Organisation mit Hilfe von Sponsoren zum Zweck der lebensrettenden Operationen nach Deutschland geholt wurden, kommen sie nach erfolgreich beendetem Krankenhausaufenthalt zu den Trotts, um dort gesund gepflegt zu werden, damit sie anschließend wieder in ihre Heimat zurückkehren können. Die Genesung dauert jedoch fast zwei Jahre. Die daraus resultierenden Folgen mit allen Konsequenzen schildert dieses Buch über einen Zeitraum von neun Jahren. Völlig anders als beabsichtigt entwickelt sich eine Situation, ob der ständigen Kriegswirren in Afghanistan und des Heilungsprozesses beider Jungen, die dazu führt, dass plötzlich, unerwartet, ungewollt und unvorhersehbar alles anders verläuft als geplant. Das Ende des Buches fällt in die Zeit nach dem 11. September 2001.


In anschaulich nachvollziehbarer, teils ergreifender, teils fröhlicher bis humorvoller Diktion schildert die Autorin in diesem Buch neun Jahre ihres Zusammenlebens mit zwei schwer kriegsverletzten, analphabetischen Kindern aus Afghanistan. Die beiden Jungen kommen im Alter von circa zehn und elf Jahren in die Familie Trott, die sich aus humanitären Gründen bereit erklärt hat, die zwei, nachdem sie die lebenserhaltenden Operationen in Deutschland überstanden haben, gesund zupflegen, um anschließend nach drei bis sechs Monaten zu ihren leiblichen Familien in Afghanistan zurückzukehren. Dramatisch entwickelt sich der Aufenthalt der Jungen in Deutschland, der letztendlich nach Jahren des Kampfes mit den und gegen die unterschiedlichen Kulturen zur Adoption führt. Aus der darob gewonnenen Sicherheit stellt sich nicht die erhoffte Zufriedenheit der Beteiligten ein.

Das Buch beginnt in seiner Erzählung Ende 1992 und schließt in den Monaten nach dem 11. September 2001.

1995, Petra R. Trott mit ihrem pakistanischen Guide auf dem Universitätsgelände in Pakistan

1995, Petra R. Trott im afghanischen Flüchtlingslager in Pakistan

Rezensionsauszüge

Allerzeitung vom 30.03.2009

Autobiografische Geschichte zieht Zuhörer in ihren Bann
Lesung von Patra Rebecca Thiem im Meinerser Gewölbekeller

Die Geschichte, die die Autorin vortrug, war bewegend. Sie transportierte Bilder und Geschehnisse, die den Alltag meist allenfalls in Form von Fernsehnachrichten berühren, mitten unter ihre Zuhörerschaft....
Könecke

Gifhorner Rundschau/ Braunschweiger Nachrichten vom 08.02.2008

Wörterbuch Deutsch-Dari für die Pflegemutter

Über die Erfahrungen schrieb Petra Rebecca Thiem ein Buch. Mal tieftraurig, mal brüllend komisch beschreibt sie in „Wenn die Heimat stirbt“ ihre Erlebnisse mit den beiden Jungen, die eigentlich nur für ein paar Wochen Gast in der Familie sein sollten – und dann doch in Deutschland blieben…
Die Zuhörer, die der Einladung der Betreiber des Mehrgenerationenhauses Omnibus folgten, bekamen von der Autorin eindrucksvolle Einsichten in den Alltag mit zwei afghanischen Kindern und dessen Höhen und Tiefen. Mit viel Charme und Ehrlichkeit fesselte die Autorin das Publikum.

„Braunschweiger Journal“, Nr. 4/2007

Von der Seele geschrieben von Christel Mertens

…Der Kampf um Leben und Gesundheit der Schutzbefohlenen erfordert Einsatz bis an die Grenze zur Selbstaufgabe…. In teils sehr persönlichem Stil schreibt sich die Autorin die Ereignisse des Zusammenlebens mit ihren afghanischen Söhnen von der Seele…
Das Buch "Wenn die Heimat stirbt" ist die bewegende Schilderung einer schicksalhaften Familiensituation, die zu dem Fazit führt: Gut gemeint und schlecht gelaufen. Gleichzeitig wird einmal mehr deutlich, dass Hilfe für notleidende Menschen in Krisengebieten bei allem sozialen Engagement in erster Linie vor Ort geleistet werden sollte.

„Viel Spaß“, Nr. 4 vom 17.01.2007
Burda Verlag:

Verzweiflung, Scheidung, Selbstmord – dabei wollte Petra Thiem nur helfen…





 

Petra Rebecca Thiem, Bahnhofstrasse 5, 38539 Müden/Aller, T. 05375. 955 955, mail@thiem-verlag.de